Auf den Spuren Giacomo Casanovas

In Venedig 2013

Vom 12. August bis 16. August 2013 war Venedig das Ziel eines recht kurzfristig gebuchten Urlaubs über das Online-Reiseportal der Lufthansa. Generell haben mich vor einem Aufenthalt in der Stadt Casanovas immer die hohen Hotelpreise und auch die Anfahrt abgehalten. Aber über Lufthansa Holidays war das Angebot für vier Übernachtungen inklusive Frühstück und Lufthansa-Linienflug doch so günstig, dass man zuschlagen musste.

Vor allem das gebuchte Hotel Continental bot neben einem sehr stilvollen Ambiente auch eine traumhafte Lage. Direkt am Anfang des Canal Grande gelegen verfügte das in einem historischen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert untergebrachte Hotel sogar über eine auf Kanalhöhe liegende Terrasse, auf der man morgens beim gemütlichen Frühstück die wunderschöne Aussicht auf die zentrale Wasserstraße der Stadt genießen konnte.

Gut für den Geldbeutel war auch, dass das Hotel im Stadtteil Cannaregio lag. Dieser gehört für venezianische Verhältnisse mit etwa 2,5 Kilometern Entfernung zum Markusplatz zwar nicht direkt zum Stadtzentrum, dafür konnte man aber dort in den zahlreichen gemütlichen Restaurants zu moderaten Preisen essen. Darüber hinaus erreichte man das Hotel gut zu Fuß vom knapp 500 Meter zentral gelegenen Bus-Terminal, der den Flughafen und die Stadt mit Buslininen in einer 30-minütigen Fahrt verbindet. Ebenso ist der Bahnhof vom Hotel fußläufig nur fünf Minuten entfernt. Mit einem relativ preisgünstigen Drei-Tages-Ticket konnte man so oft man wollte mit einem der vielen Wasserbusse (Vaporetto) die Lagunenstadt erkunden und auch schnell zum Markusplatz gelangen. Ebenso rasch war man auch auf dem Lido, dem vorgelagerten Strand von Venedig, an dem man sich unter italienischer Sonne und in der Adria einige Stunden erfrischende Erholung nach anstrengenden Sightseeing-Touren durch die Stadt gönnen konnte.

Was man sich wirklich leisten sollte, ist bei klassischer Live-Musik und livrierten Kellnern die Atmosphäre von Napoleon Bonaparte seinerzeit als „schönsten Salon Europas“ bezeichnenden Markusplatz in einem der drei dortigen Cafés zu genießen. Allerdings muss man sich darauf einstellen, dort dann wahrscheinlich den teuersten Kaffee der Welt zu trinken. Aber dies ist eines der Dinge, die in jedem Fall auf die persönliche Reise-Agenda gehören, wenn man in der Stadt der Masken weilt.

Eine typische venezianische Maske habe ich aus Venedig zwar nicht mitgebracht, dafür aber sehr viele interessante Eindrücke, von denen einige nun in visueller Form im Themensegment ´Reisen` des Bereichs ´Fotos` als neue Bildergalerie Venedig (2013) online verfügbar sind.

Viel Spaß beim Anschauen der Fotos und vielleicht eine Anregung für einen spontanen Städtetrip.

ÜBRIGENS:
Gute und kostenlose Reiseführer zu verschiedenen Aspekten Venedigs mit zahlreichen wertvollen – auch die persönlichen Finanzen schonenden – Tipps, wie etwa der Anreise, der wichtigsten Sehenswürdigkeiten oder auch den verschiedenen Linien der Wasserbusse, gibt es als pdf-Dateien zum Download unter www.venedig.com. Diese Internetseite wird von einer langjährig in Venedig lebenden deutschen Reiseleiterin betrieben.

Über konstruktive Kritik und positives Feedback freue ich mich sehr!

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